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Der Spiegel Geschichte

01/2012 – Das Russland der Zaren

Der letzte Zar ist lange tot, aber das Erbe des Zarenreichs ist in Russland erstaunlich lebendig. Das beginnt mit den beeindruckenden Bauwerken in Moskau und St. Petersburg, den Kirchen und Palästen, die weit mehr sind als ein museales Zeugnis der Vergangenheit. Besonders deutlich ist das im Kreml zu spüren, der alten Festungsanlage an der Moskwa. Sie diente nur selten zur Verteidigung, aber umso mehr als Bühne imperialer Auftritte, während der Zaren-Herrschaft ebenso wie zu sowjetischen Zeiten oder in der heutigen Republik.

SPIEGEL-Autoren, darunter alle Russland-Korrespondenten aus dem vergangenen Vierteljahrhundert, beschreiben in dieser Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE die entscheidenden Stationen eines halben Jahrtausends: von der gewaltsamen Ära des ersten Zaren Iwan IV., genannt “der Schreckliche”, bis zur Oktoberrevolution 1917 und der Auslöschung der Familie Romanow 1918 durch ein staatliches Mordkommando. Ausführlich porträtieren sie die prägenden Persönlichkeiten des Zarenreiches: Peter den Großen, der Russland mit harter Hand modernisierte, Katharina die Große, die deutschen Fleiß und französischen Esprit mit russischer Strenge verband, oder den letzten Kaiser Nikolai II., der sein Reich in den Untergang führte.

Auch bedeutende Künstler der Zeit, die Schriftsteller Alexander Puschkin, Fjodor Dostojewski und Anton Tschechow oder der Komponist Peter Tschaikowski, werden in prägnanten Beiträgen vorgestellt.

SPIEGEL GESCHICHTE wirft darüber hinaus einen genauen Blick auf das Nachleben dieser Epoche im Russland des Wladimir Putin. Der Historiker und Politologe Alexander Rahr analysiert in einem Gespräch die Fortdauer der autoritären Herrschaft: “Putin ist ein Zar” resümiert Rahr.

04/2014 – Britanniens Krone

Üble Ränkespiele am Hof, Glaubenskämpfe und Revolutionen, tödliche Liebesgeschichten, glorreiche Weltherrschaft: Die britische Monarchie ist die älteste der Welt, sie hat alle Revolutionen überlebt und ist derzeit die beliebteste in Europa. Elizabeth II. regiert seit über 60 Jahren. Seit Wilhelm dem Eroberer haben berühmte Herrscher wie Richard Löwenherz, Blaubart Heinrich VIII. und die Georgs aus Hannover die englische Geschichte geprägt. Tudors und Stuarts kämpften gegen Kirchenfürsten und rangen mit dem Parlament um die Macht. Nach den Königinnen Elizabeth I. und Victoria sind ganze Zeitalter benannt. Was die Royals ausgerechnet im Mutterland des Parlamentarismus so erfolgreich macht, ergründet die aktuelle Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE.

Wie schwer es Zeitforschern bis heute gemacht wird, den politischen Einfluss der Windsors einzuschätzen, erlebt die in England lebende Historikerin Karina Urbach: Wir wissen zu wenig. Im Gespräch mit den Redakteurinnen Annette Großbongardt und Eva-Maria Schnurr, die dieses Heft gemeinsam mit Bettina Musall konzipierten, verrät die Wissenschaftlerin, dass es vor allem die Aura der Queen ist, die für das Publikum aus der königlichen Familie eine Art Hollywood-Ersatz macht. Als Elizabeth II. während einer Historikertagung in Windsor Great Park erschien, blieb auch bei überzeugten Republikanern wenig übrig von dem Vorsatz, bestimmt keinen Knicks zu machen.

Dass William Shakespeare unter Elizabeth I. um ein Haar seinen Charakterkopf eingebüßt hätte, erzählt Wolfgang Höbel, der jüngst die Feierlichkeiten zum 450. Geburtstag des Hofdichters in Stratford upon Avon besuchte. Johannes Saltzwedel bezweifelt das Genie der ersten drei britischen Könige aus Deutschland was der Entwicklung Englands zu Weltmacht während ihrer Amtszeit keinen Abbruch tat. Michael Dobbs, Lord im Oberhaus und Bestsellerautor der TV-Serie House of Cards, sinniert über die Motive von Prinz Charles, sich regelmäßig in die Politik einzumischen. SPIEGEL-England-Korrespondent Christoph Scheuermann sieht durchaus eine Zukunft für die Monarchie sofern mit William, Kate und George eine optimistische, heitere Ära anbrechen sollte.

Nr. 4, August 2015

April No 02 2014

Mai No 03 2014

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Comments: 3
  1. Sebastien Demortier
    Sebastien Demortier

    il va falloir changer l’intitulé de cette page (Livres, magazines, articles de journaux en français, en anglais et en allemand.) ;)

    1. Fauve Rouget
      Fauve Rouget

      Sebastien, oui, c’est vrai :) Certaines personnes veulent des postes en allemand. Mais la priorité reste le français et l’anglais.

  2. Alexandra Arakin
    Alexandra Arakin

    Vielen Dank

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