Damals Nr7 2017

HISTORY

Magazine
– Damals – Nr.7 2017

Books

1.
Johann Stolz
Vollständiges Rheinisches Kochbuch von 1840 (German Edition)

Das rheinische Kochbuch, erstmal 1840 verlegt, stellt das umfassendste Werk dar, das sich jemals der rheinischen Küche gewidmet hat. Fast 400 Seiten stark, enthält es jedes Element, das die Küche des Rheinlandes heute noch ausmacht. Rund 800 Hauptgerichte, Soßen, Beilagen, Desserts und vieles andere mehr werden detailliert zum Nachkochen beschrieben. Hinzu kommen Gerichte aus Italien, Frankreich und Russland, welche die rheinische Küche bis heute beeinflusst haben.
Das Buch ist ein sorgfältig technisch aufbereiteter Nachdruck des Originals von 1840

2.
Gabriele Geml
“Durchaus rhapsodisch”. Theodor Wiesengrund Adorno: Das kompositorische Werk

»Durchaus rhapsodisch« – so beginnt eine Fragment gebliebene Sonate für Cello allein des jungen Theodor Wiesengrund; eine Vortragsanweisung, die ebenso auch das Formprinzip des später unter dem Namen Adorno weithin bekannt gewordenen Philosophen umreißen könnte. In diesem Band geht es um den eher fremd gebliebenen Musiker und Komponisten. Von Adornos zunächst künstlerischen Ambitionen ausgehend beleuchtet der Band eine wesentliche Dimension von Adornos musikalischem Denken, indem er sein kompositorisches Schaffen in den Blick rückt: die Liederzyklen und die Werke für Streicher, die Klavierstücke und Orchesterwerke. Hierbei stellt der Band ebenso die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis in Adornos Denken heraus wie den künstlerischen Eigensinn seiner Musik, die nicht Exempel seiner Philosophie ist.

Mit Beiträgen von Franz Josef Czernin, Giacomo Danese, Alexander García Düttmann, Gabriele Geml, Richard Klein, Han-Gyeol Lie, Claus-Steffen Mahnkopf, Martin Mettin, Mario C. Schmidt, Gesine Schröder, Violetta L. Waibel und Dean Whiteside.

3.
Michael Kraus
Die musikalische Moderne an den Staatsopern von Berlin und Wien 1945–1989: Paradigmen nationaler Kulturidentitäten im Kalten Krieg

Wie Politik und Kultur in der DDR und Österreich während des Kalten Kriegs in Oper und Ballett interagierten, ist durch dieses Buch, basierend auf der Aufarbeitung bisher unbekannten Archivmaterials, erstmals detailliert nachvollziehbar. Die Staatsopern von Berlin und Wien waren nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur „Kulturtempel“, sondern auch Repräsentanten zweier sich neu bildender Staaten. Besonders anschaulich zeigt sich dies bei ihrer Auseinandersetzung mit moderner Musik. Während man sich an der Deutschen Staatsoper Unter den Linden mit viel Aufwand um die Schaffung „sozialistischer“ Opern bemühte, suchte man an der Wiener Staatsoper bei neuen Werken vor allem die Anbindung an die bürgerlichen Werte der Vergangenheit zu betonen; ein spannendes Stück Zeitgeschichte für Historiker wie für Operninteressierte.

4.
Heinz Guderian
Erinnerungen eines Soldaten

Vorwort.
Familie und Jugend.
Die Entstehung der deutschen Panzertruppe.
Hitler auf dem Gipfel der Macht.
Der Beginn der Katastrophe.
Der Feldzug im Westen.
Der Feldzug in Russland 1941.
Ausser Dienst.
Die Entwicklung der Panzerwaffe.
Generalinspekteur der Panzertruppen.
Der
20. Juli 1944 und seine Folgen.
Der endgültige Bruch.
Die führenden Personlichkeiten des Dritten Reiches.
Der deutsche Generalstab.

5.
Bernd Seidensticker, Martin Vöhler
Gewalt und Ästhetik: Zur Gewalt und ihrer Darstellung in der griechischen Klassik Herausgegeben

Gewalt und die Formen ihrer Gestaltung sind ein lange Zeit vernachlässigtes, zentrales Element der griechischen Klassik. Die Studien des Bandes untersuchen nach einem Blick auf die an Gewalterfahrungen reiche Geschichte des 5. Jahrhunderts v. Chr. das Spannungsfeld von Gewalt und Ästhetik in den Bereichen von Mythos und Kult, Literatur mit dem Schwerpunkt auf der Tragödie und bildender Kunst.

6.
Michaela Lindinger
“Mein Herz ist aus Stein”: Die dunkle Seite der Kaiserin Elisabeth

Was Sie über Kaiserin Elisabeth bestimmt noch nicht wussten

Dieses Buch beginnt dort, wo die meisten Sisi-Filme enden: Ab ihrem 40. Lebensjahr zog sich die Kaiserin völlig aus der Öffentlichkeit zurück. Ihr Faible für die Morbidität des Fin de Siècle, ihre Leidenschaft für Mythologie und Nietzsche, all dies trug zu der Entstehung des Mythos um ihre Person bei. Zeitdokumente belegen ein melancholisches Bild der »ewig jungen« Schattenkaiserin, die geradezu fasziniert von Geisteskrankheit, Mystik und Verfall war. Eine Fotoreportage über den Tod Elisabeths und ihre Überführung nach Wien wird hier erstmals vollständig veröffentlicht. Neue Fragen zu biografischen Aspekten, wie ihre Affinität zur republikanischen Schweiz oder Ansichten zur Lebensreformbewegung werden beantwortet. Und wer war eigentlich der Anarchist und »Erlöser« Luigi Lucheni, der Sisi ihren sehnlichsten Wunsch unwissentlich erfüllte: »Ich wollte, meine Seele entflöge zum Himmel durch eine kleine Öffnung des Herzens …«

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Comments: 1
  1. Евгения Сироткина
    Евгения Сироткина

    Спасибо огромное!!! Особенно за Елизавету
    😊😊😊😊😊😊

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