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VARIOUS GERMAN BOOKS

1.
Peter Schreiner
Konstantinopel: Geschichte und Archäologie

Im Jahre 330 n. Chr. gründete Kaiser Konstantin der Große seine Stadt – Konstantinopel. Er stattete sie – wie später auch seine Nachfolger – materiell so reich aus, dass sie bis zur Eroberung durch die Türken im Jahre 1453 eine der bedeutendsten Metropolen Europas blieb. Paläste, Kirchen, Häfen, Verteidigungsanlagen, Wirtschaftsgebäude und Wohnanlagen, aber auch das Leben und die Geschichte der Bewohner Konstantinopels werden in dieser anregenden Einführung gleichermaßen verständlich und kompetent dargestellt.

2.
Russmann Astrid
Klios Archive – Historische Kurzgeschichten

Haben Sie Lust auf einen Trip durch die Weltgeschichte? Wollen Sie gerne dabeisein, wenn Claudius auf seltsame Weise römischer Kaiser wird, wenn der erste Raucher nach Europa kommt und drei Pariserinnen in den Zeiten der Französischen Revolution ihrem außergewöhnlichen Hobby frönen? Dann lesen Sie dieses Buch. Klios Archive – das sind 14 fiktive Miniaturen über weltgeschichtliche Ereignisse von Format, mit denen uns die Autorin einlädt auf eine Zeitreise vom alten Orient in die Moderne. Wenn Sie mehr wollen als immer nur Mittelalter, dann lassen Sie…

3.
Achim Wigand
München MM-City: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps

Kaum eine Stadt Deutschlands bietet ein derart reiches Aktionsfeld wie München. Annähernd verbindlich ist eigentlich nur die klassische Sightseeing-Tour durch die Wittelsbacher Opulenz und die weltberühmten Kunst- und Gemäldesammlungen.
Danach erliegen die einen dem Luxus der Maximilianstraße, andere tauchen ein in die Szene und Subkultur des Westends oder genießen die liberalitas bavariae in den Parks an der Isar. Und am Ende treffen sich dann alle wieder auf eine Maß Helles in den vielen Biergärten und Brauereischwemmen der Stadt.
Und wenn München zu sehr leuchtet: Draußen warten die Hausberge und die Seen des Hinterlands auf all jene, die sich wieder auf Normalmaß einpendeln wollen. Neben Stadtspaziergängen und Abstechern ins Münchner Umland bietet der Guide zahllose Ausflüge in die praktischen Dinge des Reiselebens – Übernachten, Essen, Trinken, Shopping, Nightlife.

4.
Wladimir Lukonin, Anatoli Iwanow
Die Kunst Zentralasiens

Dieser Band ist eine magische Reise durch Zentralasien – Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan – der Wiege antiker Zivilisationen und eine Schatzkammer orientalischer, vom Islam und dem Buddhismus inspirierter Kunst. Von den verlassenen Städten Merw und Urganch über Xiva, der alten Hauptstadt von Xorazm, bis hin zur Goldstraße nach Samarkand werden in diesem Bildband viele vergessene Juwelen Zentralasiens mit prächtigen Abbildungen und Fotografien detailliert dargestellt.

5.
Petra Vogt
Fotoscout: Hamburg: Ein Reiseführer für Fotografen

Dieser zweite Band der Reihe »Fotoscout« lädt den Fotografen nach Hamburg und seine nähere Umgebung ein. Er führt Sie nicht nur zu den Hamburg-typischen Plätzen und Sehenswürdigkeiten, sondern bringt Sie auch an ausgefallene Orte, die lohnenswerte Motive oder Aussichtspunkte für ein Fotoshooting bieten.

Die Tourstationen folgen verschiedenen fotografischen Genres, die eine Stadt in sich vereint: Architektur & Industrie, People, Straßenfotografie & Reportage, Natur und Sport. Dabei lernen Sie nicht nur die besten Standorte kennen, von denen aus Sie die Motive wirkungsvoll fotografi sch in Szene setzen können. Sie erfahren auch, welche Ausrüstung benötigt wird und wann der ideale Zeitpunkt ist, um eindrucksvolle Bilder zu erzielen. Die technischen Angaben unter den zahlreichen Beispielfotos helfen auch Einsteigern in die Fotografie, Effekte zu realisieren.

Ein Serviceteil zu jedem Kapitel enthält Karten und beschreibt Touren, die mehrere Locations zusammenfassen. Die Karten, eine Linkliste zu den Locations und Events sowie weiterführende Informationen finden Sie auch auf der buchbegleitenden Webseite fotoscout-hamburg.de.

Ergänzt wird der Fotoscout durch eine »Fotoscout-App« für das iPhone, die ausgewählte Locations vorstellt und den Fotografen per GPS zielsicher zum Aufnahmestandort führt.

6.
Colin Bruce
Sherlock Holmes und der Energie-Anarchist: 12 Physikalische Rätsel Brillant Gelöst

“Eigentlich sind Physiker ja Detektive” – das wird sich Colin Bruce gedacht haben, als er in seinem neuen Buch Sherlock Holmes und der Energie-Anarchist gleich die berühmteste aller Spürnasen (okay, vielleicht nach Marlowe, Rockford und Columbo) auf einige besonders seltsame Fälle angesetzt hat. Zugegeben, nicht jedem wird der Vergleich zwischen der Lupe des scharfsinnigen Holmes und den Teilchenbeschleunigern der heutigen Physiker unmittelbar einleuchten. Aber, wie Bruce seinen Helden einmal sagen läßt: “Lösen Sie sich von dem Irrglauben, daß ein Wissenschaftler stets auf teure und komplizierte Geräte angewiesen ist, um bestimmte Phänomene der Natur zu untersuchen. Der Schlüssel findet sich immer im menschlichen Geist.” Recht hat er!

Die bittere Pille Physik im Zuckerguß, das ist die Idee hinter diesem Buch: Bruce versucht, seinen Lesern physikalische Welterkenntnis praktisch nebenbei, im Krimigewand, schmackhaft zu machen. Seine Themen findet er bei tiefen Griffen in das naturwissenschaftliche Abstrusitätenkabinett, und wenn der frisch reanimierte Holmes seine neuen Fälle löst, ist der Schlüssel dazu immer die Einsicht in ein physikalisches Phänomen: Ein vermeintlicher Einbruch in ein Naturkundemuseum führt auf die Spur der Alphastrahlen, geheimnisvolle Todesfälle hängen mit möglichen Deutungen der Quantenmechanik zusammen; Bruce verschafft Schrödingers Katze einen Gastauftritt und läßt Holmes ergründen, warum auch dringende Geheimbotschaften nicht schneller sein können als das Licht. Irgendwann läßt er sogar eine Atombombe in der Nähe von London detonieren.

An den Stil des Sherlock Holmes-Erfinders Arthur Conan Doyle kommt Bruce trotz der liebevollen Gestaltung seiner Figuren nicht ganz heran – kein Problem, schließlich verstand Doyle ja auch nichts von Doppelspalt-Experimenten. Schwerer wiegt allerdings, daß die Erklärungen, die Bruce seinen Protagonisten in den Mund legt, nicht immer so leicht zu begreifen sind wie die eleganten Enthüllungen des Original-Holmes. Bruce wollte bewußt keine Formeln drucken, aber seine Figuren beten schwierige Herleitungen zuweilen herunter, als hätten sie eine Feynman-Vorlesung vor dem inneren Auge. Das soll vermutlich brilliant wirken, bringt aber zuweilen die Verständlichkeit zur Strecke: Vieles, was Holmes seinem Assistenten Dr. Watson erklärt, muß man wie in einem Physikbuch zweimal durchlesen. Da hätte mancher vielleicht doch lieber die Formeln oder ein paar aussagekräftige Skizzen gehabt – oder Bruce ein paar Seiten mehr gegönnt, um seinen Protagonisten etwas mehr Atem zur Erklärung zu lassen. Woher der Wind weht, zeigt dem mißtrauischen Leser denn auch die Anlage der Stories, die gelegentlich etwas konstruiert daherkommen. Hier stand die Physik – und nicht der Krimi – im Vordergrund. Schade: Etwas mehr “Quincy” hätte dem Buch gutgetan.

Trotzdem ist Sherlock Holmes und der Energie-Anarchist ein ganz und gar außergewöhnliches Buch. Wer ein wenig von Physik versteht, der wird Bruce und seinen Physikdetektiven mit Vergnügen folgen – am besten, wie es sich für Sherlock-Holmes-Geschichten gehört, abends in einem Schaukelstuhl neben einem prasselnden Kaminfeuer. Und Lehrer, die ihre Schüler mit einer Geschichte aus diesem Buch auf kommenden Stoff einstimmen wollen, machen damit bestimmt keinen Fehler. –Stefan Albus

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Comments: 2
  1. Евгения Сироткина
    Евгения Сироткина

    Спасибо!!!😊😊😊

    1. Fauve Rouget
      Fauve Rouget

      Jenia, не за что :)

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